Wie gehst Du mit limitierenden Glaubenssätzen um?







Glaubenssätze - Wie kann ich sie nutzen?

Jeder kennt das. Da kommt etwas in den Alltag reingeschneit und dann --- entdecken wir unsere Glaubenssätze. Meist werden wir dadurch aufmerksam, dass ein Freund oder eine Freundin über das Thema gänzlich anders denkt.

Und dann stehen wir da und sind völlig sprachlos, wie jemand dazu eine gänzlich andere Wahrnehmung oder Meinung haben kann. Wie kommt es dazu? 
Jeder Mensch hat seine eigene Welt, in der er/sie lebt. Jeder sieht die Welt aus der eigenen Perspektive. Diese Perspektive bildet sich aus den vergangenen Erlebnissen, die unser Weltbild formen.
Und genau das ist der Punkt: 
Wir sehen die Welt heute oft mit den Augen der Vergangenheit. Wir nehmen die Welt mit den Ohren wahr, die die Sätze unserer Eltern gehört haben. Wir verbinden den heutigen Geruch mit den Erlebnissen unserer Vergangenheit. So funktioniert der Mensch.

Und mache Teile in uns haben noch nicht mitbekommen, dass inzwischen 2017 ist. Oder welches Jahr auch immer ... 

Unsere Umgebung 


Unsere Glaubenssätze wurden geprägt von dem, was wir in den (manchmal vielen) vergangenen Jahren als WIRK-lichkeit erfahren haben. Das wirkt bis heute in uns.
Unser Verstand sagt uns, dass das vielleicht Blödsinn ist, was wir da gerade denken. Doch das hilft oft nicht. Denn unser Körpersystem fühlt es anders. Und das hat den Vorrang. 
Und dennoch sind wir unseren Glaubenssätzen nicht hilflos ausgeliefert. 

Schau Dir in diesem Video an, was Du tun kannst, um Deine Glaubenssätze zu ändern:





Worum geht es bei der Veränderung? 


Deine 5 relevanten Schritte:


  • Gewahrsein
  • Erkenntnis
  • Liebevolle Aufmerksamkeit
  • Veränderung
  • Dranbleiben

Zuerst darfst Du Dir gewahr werden, was jetzt im Moment gerade bei Dir los ist. Das ist ein bereits großer Schritt. Denn heutzutage sind wir mit vielem beschäftigt, nur nicht mit uns selber.
Beobachte Dich und lerne Dich kennen. Dann wirst Du die eine und die andere Erkenntnis dazu gewinnen. Sieh es an mit der inneren Haltung von:

"Das ist ja interessant. Aha, wie spannend. Ach, so reagiere ich also." 
Nicke dabei ruhig anerkennend mit dem Kopf. Dann merkt Dein System, dass alles in Ordnung ist. 

Das ist die liebevolle Aufmerksamkeit. Annehmen dessen, was ist.
Erst jetzt kannst Du beginnen, etwas verändern zu wollen. 

Veränderung


Nun beginnt der spannende Prozess der Veränderung. Hier ist es wichtig, nichts zu wollen. Jetzt magst Du sagen "nichts zu wollen ist doch Unsinn! Ich will es aber doch verändern!"
Ja, und wenn Du mit dem Kopf durch die Wand willst, dann erzeugst Du Widerstand. Dann gehe noch mal zurück zum liebevollen Annehmen. Es verändert sich immer nur die GEGENWART. Wenn wir mit der Gegenwart kämpfen, so hat Byron Katie mal gesagt, verlieren wir immer. 

Eine weise Aussage.

Erfolgreich sein


Du hast dann Erfolg, wenn Du einfach immer an den Themen dranbleibst. Erfolg entsteht durch dranbleiben und immer weiter zu beobachten.
Sei milde mit Dir, damit Du Deinem System vermittelst, dass alles in Ordnung ist. Je besser Du das schaffst, umso leichter geht es Dir von der Hand. Und Du wirst zusehen können, wie die Veränderung einfach Einzug hält in Deinem Leben.  
Behalte den Fokus auf Dein Ziel gerichtet. Wo möchtest Du hin? Wie willst Du Dich fühlen? Woran bemerkst Du, dass Du Dein Ziel erreicht hast? Geh mit allen Sinnen in die Vorstellung. 
Für Deinen Körper ist es egal, ob Du Dir etwas "nur" vorstellst oder es tatsächlich erlebst. Er verarbeitet das adäquat. Und integriert es für Dich.

Glaubenssatz-Aufstellungen


Eine besonders spannende Arbeit ist die Aufstellungsarbeit mit Glaubenssätzen.
Sowohl die Verstandesseite wie auch die Gefühlsseite werden dabei berücksichtigt.
So kann ein ganzheitliches Ergebnis sich zeigen. Die gute Begleitung des Prozesses ist nur mit achtsamer Haltung möglich.
Es ist auch hier die liebevolle Aufmerksamkeit. Der Prozess ähnelt dem obigen in der eigenen Glaubenssatzarbeit.  

Jeder Wandel zeigt sich in dem strahlenden Gesicht meiner Klienten. Plötzlich wird Energie frei, die vorher gebunden war. Es eröffnet sich eine Perspektive, die vorher nicht wahrgenommen werden konnte.

Bereits seit 2005 bin ich in der Aufstellungsarbeit unterwegs und sehe mich daran nicht satt. Es ist immer wieder ein neues Erleben, das für mich spannender nicht sein kann. 

Meine Erfahrung inzwischen auch in der Ausbildung in Aufstellungen weitergeben zu dürfen, ist mir wichtig und wertvoll. 

Es werden sowohl Theorie wie auch Praxis miteinander verwoben und auch die eigene Persönlichkeit und Individualität. Denn diese sind es, die jeden Aufstellungsleiter so besonders machen.

Und das ist oft auch ein wichtiger Lernprozess, wenn die Teilnehmer lernen, sich selber so anzunehmen, wie sie sind. Und das wiederum ihren eigenen Klienten weitergeben.

Jeder bringt seine eigenen Erfahrungen mit, die sich mit den Elementen ergänzen lassen, die genau zu ihm oder ihr passen.




Was genau sind "Systemische Aufstellungen"?


Systemische Aufstellungen - Was ist das genau?

„Das Leben darf leicht sein.“ 
Das ist das Motto von Karen Seelmann-Eggebert, Coaching & Consulting.

Warum machen wir es uns dann manchmal so schwer? Um diese Frage zu klären, hilft es uns zunächst einmal selbst zu verstehen. 
Was sind unsere Triggerpunkte? 
Welche unterbewussten Programme laufen automatisch in unserem System ab, ohne dass wir es merken? 
Wer oder was genau, hat uns da eigentlich getriggert? 
Wir meinen so oft, dass wir für alle unsere Probleme direkt eine ausgereifte Lösung parat haben müssen. Das fällt allerdings schwer, wenn wir uns in einem Zustand der emotionalen Überforderung befinden. 
Und genau darum geht es: 
An unserem inneren Zustand zu arbeiten. Mechanismen finden, die uns aus den Zuständen der Überforderungen rausholen, um Klarheit zu gewinnen. Das schaffen wir, indem wir erstmal nur hinschauen, zu uns selbst, auf unsere Geschichte. 
Und genau dabei helfen Familien- bzw. Systemische Aufstellungen. 

Unser Umfeld 

Der Anspruch nach Perfektion an die eigene Person kann ein großes Hindernis für die persönliche Entwicklung darstellen. Es ist nachvollziehbar, dass wir diesen Anspruch auch auf uns übertragen, wenn es doch so scheint, als sei die ganze Welt um uns herum primär von Zahlen, Daten und Fakten gesteuert. 
Unsere Ratio scheint zu unserem größten und wichtigsten Werkzeug geworden zu sein. Alles muss nachgehalten, analysiert und verstanden werden, um es schlussendlich besser zu machen. 
Parallel dazu, halten immer mehr fernöstliche oder indigene Traditionen bei uns Einzug, die uns einen anderen Lebensstil vermitteln wollen. Yoga und Meditation, aber auch schamanische Rituale gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit. 
Worum geht es hierbei? 
Achtsamkeit. 
Den Fokus auf die eigene Intuition legen. 
Sich selbst wahrnehmen. 
Den Atem spüren. 
Dies scheinen banale Dinge zu sein, weil wir ihnen heutzutage keine oder wenig Wertschätzung entgegenbringen. 
Letztlich sind es fundamentale Aspekte unseres Lebens, die das Leben überhaupt erst ermöglichen. Der Atem ist unser Motor. Unsere Intuition ist unser Navigationssystem. Unsere Wahrnehmung – physisch sowie emotional – ist das präziseste und direkteste Feedbacksystem, auf das wir zurückgreifen können. 
Unser Verstand hat mit alledem erstmal nichts zu tun. Vielmehr geht es hierbei im Kern um unsere Emotionen und den Umgang, den wir damit pflegen. 

Werkzeuge

„Ratio“ versus „Emotio“, Kopf versus Bauch, Verstand versus Gefühl. Beide Seiten sind wichtig, denn beides sind Werkzeuge, die uns geschenkt wurden. Es gilt, sie besser für uns zu nutzen. Keines ist besser oder schlechter als das andere, sie dienen nur unterschiedlichen Zwecken. 
Schwierig wird es dann, wenn unser Verstand die Kontrolle für uns übernimmt. Wenn unsere Emotionen für unseren Verstand nicht verifizierbar sind und deshalb zur Seite geschoben werden, weil sie uns von unserer Effektivität im alltäglichen Tun abhalten. Somit entsteht ein Ungleichgewicht in unserem System. 
So schrieb Osho in seinem Buch: „Der Verstand fürchtet sich ständig. Im Grunde fürchtet er sich nur vor einem: Dem Herzen. Denn der Verstand ist im Körper eigentlich nur als Hilfsdiener eingesetzt, doch hat er es geschafft, zum Geschäftsführer zu werden“ (Osho 2010, Beyond Enlightment).

„Geschäftsführer“ sein mittels Aufstellungen

Wir können die Steuerung übernehmen und den Verstand für uns arbeiten lassen, anstatt uns blind von ihm anführen zu lassen. Es gibt hilfreiche Methoden, die uns dabei helfen können, uns und unser System besser zu verstehen. 
Aufstellungen helfen uns die eigene Situation aus einer externen Beobachterrolle heraus zu betrachten. Das schafft Distanz und ermöglicht den neuen, frischen Blick auf die Situation, die uns für gewöhnlich emotional überrollt, weil wir mitten drin steckt und den Überblick verlieren. 
Aufstellungen bringen uns ins Fühlen. Sie helfen uns wieder mehr wahrzunehmen, was unser Körper uns sagen möchte. Als Klient mit einem Auftrag lernen wir unsere Situation von außen kennen. Als Stellvertreter lernen wir uns in unterschiedliche Rolle hineinzufühlen. Erfahrungsgemäß beinhaltet jede Stellvertreterrolle auch Aspekte von uns selbst. Aufstellungen helfen dabei, mehr auf unsere Intuition zu hören, unser Bauchgefühl wiederzuerkennen. Wenn wir diese Zugänge zu uns selbst und unserem Gefühl wiedergefunden haben, fallen beispielsweise anstehende Entscheidungen gar nicht mehr so schwer.
Mit der Entscheidung eine Aufstellung durchzuführen, nehmen wir quasi dem Verstand den „Geschäftsführerhut“ ab. Wir geben ihn weiter und setzen ihn unserer Wahrnehmung bzw. unseren Emotionen auf. Nun tragen sie den Hut und geben den Ton an. 
Diverse Erfahrungen zeigen, dass im Nachgang einer Aufstellung, in der zunächst das Wahrnehmen und Fühlen im Mittelpunkt steht, der Verstand folgt und die einzelnen Aspekte für sich stimmig zusammenfügt. Der Unterschied besteht darin, dass wir zuvor die Priorität auf unsere Wahrnehmung gesetzt haben. 
Ähnlich hat es Steve Jobs (2005, Stanford Commencement speech) formuliert: „You can’t connect the dots looking forward, you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something: your gut, destiny, life, karma, whatever. Because believing that the dots will connect down the road will give you the confidence to follow your heart, even when it leads you off the well worn path.“

Am Puls der Zeit mit Aufstellungen

Aufstellungen beanspruchen die emotionale sowie die rationale Seite gleichermaßen, um ein ganzheitliches Ergebnis bzw. Erlebnis zu erzielen. Gerade das Begleiten dieses Prozesses und die Herausforderung, die Verbindung zum Klienten zu halten, macht unter anderem die Faszination für die Aufstellungsarbeit aus. Auch nach langjähriger Aufstellungserfahrung lernt man nicht aus. Karen Seelmann-Eggebert hat nach vielen Jahren der praktischen Aufstellungsarbeit beschlossen, eine zusätzliche Ausbildung bei InKonstellation zu absolvieren. 

InKonstellation überzeugt mit einer professionellen Herangehensweise und dem Facettenreichtum aller relevanten Aufstellungsformen, die innerhalb der zweijährigen Ausbildung durchlaufen werden. 

Seit der Jahrtausendwende beschäftigt sich Timo Schlage mit den Aufstellungsformaten und gibt mit seinem breiten Repertoire InKonstellation sein Gesicht. Er hat bei Aufstellungsgrößen wie Matthias Varga von Kibéd und Gunthard Weber gelernt und sucht ständig nach neuem Input. 


Seine Ausbildungsvielfalt ist das Aushängeschild, was die Ausbildung so besonders macht. Durch einen ausgeglichenen Mix zwischen Theorie und Praxis bekommt man ein Gefühl dafür, welche Methoden einem besonders liegen. So profitieren auch erfahrene Aufsteller wie Karen Seelmann-Eggebert und können ihr persönliches Repertoire mit den Elementen erweitern, die genau zu ihnen passen.

*Ganzheitliche Gesundheitstage 2017*



Es ist wieder soweit, und die Ganzheitlichen Gesundheitstage in Kronenburg stehen wieder an. Wie immer freue ich mich, mit dem Thema

Lebe Deine Kraft durch das Morphische Feld


mit meinem Vortrag und Stand dabei zu sein. Ich hoffe natürlich wieder auf zahlreiche Besucher und Gäste, um meine Begeisterung für das Morphische Feld weiterzureichen.

Der Vortrag findet statt am 

Samstag, den 26. August in 

Raum 3

Uhrzeit ist 17 Uhr

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei. 


Natürlich gibt es auch an meinem Stand Live-Erlebnisse zum Morphischen Feld. Mir ist es ein Anliegen, den Interessenten mitzugeben, wie hilfreich es sein kann, sein Wissen durch den Zugang zum Morphischen Feld zu erweitern und ergänzen.


Die nächste Ausbildung zum "Morphischen Feldarbeiter", wie ich sie liebevoll nenne, ist am

19. & 20. August und

09. & 10. September.

Die darauf folgende Ausbildung ist dann wieder im Januar 2018. 


Fragen und Anmeldung gerne unter info@karen-live.de oder 02441-994242. 

Bis zum baldigen (Wieder-) Sehen!

Karen Seelmann-Eggebert